Materialeingang

Einsender Rezeption

Einsender Einsender-Kisten

Kuriere liefern Ihre Präparate unmittelbar an der Rezeption des Zentrums ab. Sofort erhält jeder Fall, d.h. alle zu einem Patienten übermittelten Materialien, einen Barcode, eine Eingangsnummer und einen Stempel, damit man immer nachvollziehen kann wann das Präparat angekommen ist.

Erfolgt die Anlieferung über Nacht, werden die Kisten der einsendenen Kliniken in einem gesonderten Bereich aufbewahrt und morgens ab 05.00 Uhr ausgepackt.

Unmittelbar danach werden die Patienten- und Einsenderdaten eines Falles im Detail erfasst. Hierzu gehören sowohl alle patientenbezogenen Daten als auch die konkreten Versicherungsdaten.Besonders wichtig für die weitere Bearbeitung des zu uns gesandten Untersuchungsmaterials sind natürlich alle Angaben zur Materialentnahme. Fehlende Daten werden beim Einsender nachgefragt bzw. angefordert.

Nachdem das Material seine Eingangsnummer erhalten hat, geht es zum Zuschnitt.

Der Zuschnitt

Einsender ZuschnittIm Zuschnitt wird das eingesandte Material vorab als Ganzes beschrieben und ggfs. fotografisch erfasst bevor die eigentliche Bearbeitung im Zuschnitt beginnt.

Handelt es sich bei dem eingegangenen Material um kleine Gewebeproben (z.B. Biopsien), wird das Gewebe vollständig in spezielle Kapseln eingebracht. Bei größeren Operationspräparaten werden alle zur Untersuchung notwendigen Gewebeproben entnommen. Die Zahl der zu entnehmenden Proben ist dabei in unserem Institut standardisiert und basiert auf die aktuellen Zuschnittsempfehlungen.

Daraus resultiert, dass für jeden Fall eine individuelle Anzahl an zu untersuchenden Einsender Zuschnitt-BiopsienGewebeproben eingebettet werden müssen. Bei einer kleineren Stanzbiopsie, z.B. aus einem Lymphknoten, erfolgt die Einbettung des Gewebezylinders in einer Kapsel.

Bei großen Operationspräparaten werden zahlreiche Gewebeproben entnommen, die dann jeweils einzeln in die speziellen Einbettkapseln verpackt werden. So werden z.B. bei Brustkrebs mit brusterhaltender Operation durch den Gynäkologen, der Tumor (je cm Tumordurchmesser eine Gewebeprobe), Gewebeproben von allen sechs umgebenden Resektatgrenzen (vorne, hinten, oben, unten, seitlich und mittig), allen anderen auffälligen Läsionen, angrenzendes tumorfreies Brustdrüsengewebe und alle im Operationsmaterial enthaltenen
Lymphknoten entnommen. Die Zahl der dann weiter zu verarbeitenden Gewebeproben kann somit von einer Probe (Kapsel) bis hin zu mehr als hundert Kapseln je Fall schwanken.

 

Einsender Kapseln

 

 

 

Bild: Zuschnitt eines Segmentresektates der Brust bei Brustkrebs (hier 103 Kapseln) mit den dazugehörigen Dokumentationsbögen.